Wertsteigerung bei Immobilien: Eigenheim immer wertvoller

Gute Nachrichten für alle Eigenheim-Besitzer: Laut einer aktuellen Studie haben Immobilien in den vergangenen fünf Jahren stark an Wert gewonnen.

Studie bestätigt Wertsteigerung verschiedener Immobilien
Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser in vielen Regionen Deutschlands an Wert zugelegt haben. Besonders die Hausbesitzer in München dürfen sich darüber freuen, denn ihr Eigentum ist im Schnitt nun rund 80 Prozent mehr wert, als noch fünf Jahre zuvor. Der Wert für Häuser in Berlin Mitte-West ist um 78 Prozent gestiegen. Doch auf den ersten drei Plätzen sind nicht etwa Großstädte, sondern kleinere Orte, die ebenfalls vom Immobilienboom profitieren konnten. An erster Stelle des Rankings, mit einer Wertsteigerung von ganzen 93 Prozent, liegt Freising, gefolgt von Fürstenfeldbruck mit 84 Prozent. Bad Tölz-Wolfratshausen liegt mit 82 Prozent auf dem dritten Platz und steht somit ebenfalls noch vor München und Berlin.

Positive Entwicklung für Immobilien als Geldanlage
Noch bis vor kurzem wurden Einfamilienhäuser als Geldanlage nicht empfohlen. Sie galten als eher problematische Anlageform, da sie einen Großteil des Kapitals binden und sich ein gewinnbringender Wiederverkauf als schwierig gestaltet hat. Doch laut dem Institut der deutschen Wirtschaft habe sich die Situation in den letzten Jahren erheblich geändert, sodass eine bessere Finanzierbarkeit durch niedrigere Zinsen für eine positive Preisentwicklung gesorgt hat. Städte wie München, Berlin und Hamburg profitieren noch heute von Zuwanderung. Und wenn es in den Städten zu teuer ist, sich ein Eigenheim zu leisten, dann suchen die meisten Menschen im direkten Umfeld der Stadt, sodass auch außerhalb der Stadt die Preise für ein Eigenheim in die Höhe steigen. Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft bestätigt diesen Trend, denn unter den ersten 15 Plätzen sind fast gleichermaßen große Städte wie kleinere Orte vertreten.

Eigentümer profitieren von der Finanzkrise
Eine Studie der Deutschen Proton, des größten Ziegelverbands Deutschlands, ergab, dass die Immobilien auch durch die aktuelle Finanzmarktkrise an Wert gewinnen. Laut einer Umfrage sinkt das Vertrauen der Menschen in Finanzanlagen und 78 Prozent der Befragten würden stattdessen ihr Erspartes eher in Immobilien investieren. Grund dafür ist, dass die Haus- und Grundstückswerte in vielen Regionen entweder gleich hoch geblieben sind oder zuletzt sogar stiegen, während in der Finanzkrise bisher hohe Geldsummen durch Finanzanlagen verloren gingen. Der Trend geht also zurück zum Kauf einer Immobilie als sichere Geldanlage und in vielen Regionen können die Eigenheim-Besitzer durch diese Form der Anlage und die Wertsteigerung ihr Objekt gewinnbringend verkaufen. Die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien steigt nach wie vor, insbesondere in den Städten und der direkten Umgebung.

Immobilien als Wertanlage und Absicherung im Alter
Auch immer mehr Fachleute sind sich sicher, dass eine Geldanlage in Immobilien ein sicherer Weg ist, um sein Erspartes zu investieren. Neben einer sicheren Geldanlage sind Immobilien auch eine Altersabsicherung und können so den Lebensstandard auch im hohen Alter sichern. Die demografischen Entwicklungen zwingen jeden dazu, privat vorzusorgen und immer höhere Rentenbeiträge zu leisten. Und dennoch bleibt die Ungewissheit darüber, wieviel den zukünftigen Rentnern wirklich ausgezahlt wird. Wer sich von dieser Entwicklung unabhängig machen will, ist gut beraten, in Immobilien zu investieren, um sich so durch permanente Mietsteigerungen für die Zukunft abzusichern.

Quelle: ANLEGEN IN IMMOBILIEN powered by finanzen.net 08.08.2019